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TU Berlin

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Die Stadt ist unser Forschungsfeld. Seit dem Jahr 2004 forschen am Center for Metropolitan Studies (CMS) an der TU Berlin junge und erfahrene WissenschaftlerInnen gemeinsam in Forschungsprojekten, dem MA Studiengang „Historische Urbanistik“ und dem Transatlantischen Graduiertenkolleg zu historischen Entwicklungen und aktuellen Fragestellungen der Metropole. mehr zu:

Neuerscheinung: Bas van Heur

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Creative Networks and the City Towards a Cultural Political Economy of Aesthetic Production

transcript, Bielefeld 2010 

This book offers a fundamental contribution to the literature on the creative industries and the knowledge-based economy by focusing on three aspects: urban spaces as key sites of capitalist restructuring, creative industries' policies as state technologies aimed at economic exploitation, and the role of networks of aesthetic production in inflecting these tendencies. It simultaneously goes beyond these debates by integrating a concern with the cultural and aesthetic dimensions of the creative industries. As such, the book is relevant to researchers interested in the transdisciplinary project of a cultural political economy of creativity and urban change.

Bas van Heur
(Dr.) is currently a postdoctoral researcher at the Faculty of Arts and Social Sciences of Maastricht University in the Netherlands. His research focuses on the creative/cultural industries, urban studies, and science and technology studies.

Neuerscheinung: Laura Frahm

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Jenseits des Raums: Zur filmischen Topologie des Urbanen

transcript Verlag, Bielefeld 2010

Filmische Räume entfalten sich jenseits bekannter Raumkoordinaten. Sie erschließen einen Grenzbereich, in dem sich bildräumliche Fixierungen und ein bewegtes, transformierendes Raumdenken überkreuzen.

Dieses Buch fasst die Räumlichkeit des Films anhand des Konzepts der filmischen Topologie neu. Das theoretische Fundament hierzu wird im Rekurs auf zentrale Positionen der Raum- und Filmtheorie gewonnen, während Raumdynamiken im Zuge einer Historiographie der filmischen Metropole im frühen Stadtfilm, im Film noir sowie im Episodenfilm punktuell beleuchtet werden. In der aktuellen Raumdebatte setzt die filmische Topologie neue Impulse und öffnet zugleich den Blick auf die Bedingungen und Möglichkeiten einer medialen Raumtheorie.

Laura Frahm ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Raumtheorien und mediale Topologien, Theorie und Geschichte des Films sowie Metropolenforschung.

Dorothee Brantz und Christof Mauch (Hg.)

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Tierische Geschichte. Die Beziehung von Mensch und Tier in der Kultur der Moderne.

Fernand Schöningh Verlag, Padeborn 2010

In unseren Geschichtsbüchern kommen Tiere nur am Rande vor. In ihnen spielen Tiere in der Entwicklung menschlicher Gesellschaften keine große Rolle. Aber wo wären wir ohne Tiere? Wie hätten Menschen sich ernährt oder gekleidet? Wie hätte man ohne Reittiere ferne Regionen erkunfet? Wie hätte man Kriege geführt? Und wo wäre die Medizin ohne den Tierversuch? Wo wären Kunst, Literatur und Philosophie ohne das Motiv Tier?

Dieses hochinteressante, bisweilen sogar amüsante Buch, verfasst von namhaften europäischen und amerikanischen Autorinnen und Autoren, gibt erste Antworten. Es erweitert ein bisher noch weitgehend unerforschtes Terrain der Kulturgeschichte und zeigt, wie die Geschichte(n) von Tieren aufs engste mit Politik, Gesellschaft und Kultur verknüpft sind.

Georg Wagner-Kyora

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Schloss ohne Geschichte. Der Braunschweiger Wiederaufbau-Konflikt 1950-2007

Vorwärts Verlag, Berlin 2009.

Die Rekonstruktion zerstörter Baudenkmäler ist zur Debatte über das repräsentative Erscheinungsbild unserer Städte geworden. Ob Dresdener Frauenkirche oder Berliner und Potsdamer Stadtschloss: der Wiederaufbau prominenter historischer Bauten bewegt die Öffentlichkeit. In Braunschweig markierte im Frühjahr 2007 die Einweihung des Residenzschlosses als Schloss-Arkaden das vorläufige Ende einer langen und heftigen Kontroverse. 

Georg Wagner-Kyora wertet erstmal freigegebene Quelle aus und spürt den verborgenen Ursachen lokaler Identitätsbildung nach: warum ließ der SPD-dominierte Stadtrat 1960 die Schlossruine schleifen? Welche Motive ließen die konservative Opposition so stark dagegen ankämpfen? Und wie kam es das fast vier Jahrzente nach dem Abriss die Schlossfassade als Eingangsfront eines Einkaufszentrums neu errichtet wurde? Anhand der fast 60 Jahre andauernden Auseinandersetzungen um diesen »Geschichtsort« hat der Autor eine Kulturgeschichte der Braunschweiger Stadtpolitik verfasst, die zeigt wie umkämpfte Geschichtsbilder das kommunale Machtgeflecht in zwei verfeindete Lage spalteten.

Christoph Bernhardt / Heinz Reif (Hg.)

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Sozialisitische Städte zwischen Herrschaft und Selbstbehauptung: Kommunalpolitik, Stadtplanung und Alltag in der DDR.

Franz Steiner Verlag Stuttgart, 2009

Aus Sicht der Städte und ihrer Bewohner war die Epoche des Sozialismus, so scheint es, eine Periode des Niedergangs, der politischen Entmündigung und der Mangelverwaltung. Kommunalpolitische Praxis und Alltagsleben standen jedoch nicht ausschließlich im Banne der Herrschaft von Partei und Zentralregierung, von Konsum­engpässen und baulichem Verfall. Vielmehr spielten sich innerhalb des zentralistischen Machstaates zahlreiche Fälle von städtischer Selbstbehauptung, Ressourcensicherung und netzwerkartiger Kooperation jenseits formeller Hierarchien ab.

Die Autoren des Bandes verbinden die Analyse von Grundsatzfragen, wie z.B. der von zentralen Vorgaben abweichenden "Eigenlogiken" in der Stadtentwicklung, mit der Rekonstruktion konkreter Projekte und Probleme, bis hin zu halblegalen Bauvorhaben und informellen Öffentlichkeiten. Neben DDR-Städten werden auch osteuropäische bzw. sowjetische Entwicklungslinien analysiert und Fragen der historischen Verortung sozialistischer Städte in epochenübergreifender Perspektive diskutiert.

Georg Wagner-Kyora

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Vom "nationalen" zum "sozialistischen" Selbst. 
Zur Erfahrungsgeschichte deutscher Chemiker und Ingenieure im 20. Jahrhundert.

Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2009.

Für Techniker und Wissenschaftler aus der Chemieindustrie hatte der Übergang vom Nationalsozialismus zum SED-Regime besonders einscheidende Folgen. Auf der Grundlage politik- und mentalitätsgeschichtlicher Quellen und mit den Mitteln einer hermeneutischen Kollektivbiographik entfaltet das Buch ein Panorama des Akteurshandelns und der Erfahrungsgeschichte von Chemikern und Ingenieuren in den Industrieregionen Halle-Merseburg und Bitterfeld-Wolfen im Verlauf des "kurzen" 20. Jahrhunderts. Welche politische Implikationen hatte ihre Tätigkeit in den größten Industriebetrieben der IG Farbeindustrie AG und den späteren volkseigenen Kombinaten? Wie konnten sich einige gegen politische Überformungen ihrer Berufe zur Wehr setzen? Und wie wurden andere zu Gehilfen diktatorischer Regime? War mit dem Generationswechsel in den 1960er Jahren auch ein Mentalitätswechsel verbunden oder behielten Akademiker im Großbetrieb ihren herkömmlichen bildungsbürgerlichen Habitus bei? Wie reflektierten sie über ihre soziale und politische Lage und über Geschichte? Welche Identifikationsstrategien führten sie zu unterschiedlich gelagerten Selbst- und Fremdbilder?

Cordelia Polinna

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Towards a London Renaissance. 
Projekte und Planwerke des städtebaulichen Paradigmenwechsel im Londoner Zentrum.

Rohn Verlag, Detmold 2009

Die Stadtumbauprojekte am Südufer der Themse, die Neugestaltung von öffentlichen Räumen, die Debatte um den Bau von Hochhäusern, aber auch die groß angelegten Planwerke wie der London Plan oder die viel diskutierte congestion charge zeigen es eindeutig: im Städtebau in London hat in den vergangenen Jahren ein radikaler Paradigmenwechsel stattgefunden. Aus der britischen Metropole ist ein deutliches »Zurück zur Planung« zu vernehmen, eine Rückbesinnung auf hohe Ansprüche in architektonischer und städtebaulicher Gestaltung. Als Ergebnis dieses Paradigmenwechsels präsentiert sich London mit einem vielfältig umgebauten, neu regierten und neu definierten Zentrum.

Cordelia Polinna belegt diese Renaissance der Londoner Innenstadt anhand einer Vielzahl von Beispielen und zeigt auf, von welchen Akteuren dieser Wandel forciert wurde. Unter dem Schlagwort »Learning from London« fasst sie die städtebaulichen Prinzipien des »Londoner Weges« zusammen - innovative städtebauliche Konzepte, die Impulse für den Stadtumbau in anderen europäischen Metropolen liefern können. 

"Der 'eigenlogische' Forschungsansatz" | 26/27. November

"Der 'eigenlogische' Forschungsansatz in der sozialwissenschaftlichen Stadtforschung: Rekonstruktion - Kritik - Alternativen"

Gegenwärtig wird der sozialwissenschaftlichen Stadtforschung das Postulat einer "Eigenlogik der Städte" als forschungsleitender Ausgangspunkt für Untersuchungen zum Themenkomplex 'Stadt' angeboten.

Die Tagung fragt nach den theoretischen, methodischen und empirischen Grundlagen des 'eigenlogischen' Forschungsansatzes. Darüber hinaus wird es darum gehen, den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Nährboden des 'eigenlogischen' Forschungsansatzes näher zu bestimmen und Alternativen in Hinblick auf dessen analytische Schwächen zu formulieren.

Vorschläge für Beiträge sammelten wir bis zum 15. Juni 2010. Weitere Informationen können dem Call for Papers (PDF, 141,5 KB) zu der Tagung entnommen werden.

Veranstaltungen, Aktivitäten: Vorschau & Rückblick

Informieren Sie sich über weitere geplante Veranstaltungen oder werfen Sie einen Blick in unser Veranstaltungsarchiv. mehr zu: Veranstaltungen, Aktivitäten: Vorschau & Rückblick

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